Wilde Waldküche an der Ach und am See

Als besondere Herausforderung hat sich die Klasse C erlebnispädagogische Ausflüge vorgenommen und mit einem Kochabenteuer verbunden.

Als Einstieg gingen wir, Charel, Efe und Daniel mit Fr. Tichy und Markus Lang, unser Kanuguide, an den Bodensee. Nach einer kurzen Einführung in die Paddeltechnik ging das Abenteuer los. Nach einer Tierbeobachtungsschleichtour durch das Schilf legten wir an einem südseeähnlichen Strand eine Pause ein. Gemeinsam die Feuerstelle errichten, Stockbrotteig kneten und würzen, Feuer anzünden und Feuerwache halten waren unsere Aufgaben. Das Essen war ausgezeichet. Nach dem Essen betätigten wir uns nochmal sportlich. Wir starteten ein Kanuwettrennen. Nach dem spannenden Rennen gingen wir noch gemeinsam im knietiefen Wasser am Ufer spazieren. Zum Schluss putzten und versorgten wir die Kanus.

Von den Erfahrungen am Bodensee konnten wir bei unseren Ausflügen an der Ach profitieren. Gemeinsam wanderten wir, Charel, Daniel, Jason, Tobias, Elias, Lena, Fr. Tichy, Fr. Marte und Markus Lang, an die Ach um dort leckere Speisen am offenen Feuer zu kochen. Brennholz sammeln, Feuerstelle errichten und behüten und Essen zubereiten waren wieder unsere Aufgaben. Wir kochten Ratatouille und als Nachtisch Schokobananen. Beim zweiten Ausflug an die Ach gab es eine schmackhafte Gemüsepfanne.

Die Schüler*innen waren mit den Ausflügen rundum zufrieden und wünschen sich eine Fortsetzung im kommenden Schuljahr.

Daniel, 16 Jahre

String-Art

Die Klasse B hat ein neues Kleinprojekt fertiggestellt. Dabei handelte es sich um „String-Art“-Bilder. String Art ist Englisch und steht für Fadenkunst. Wir suchten uns unser Lieblingsmotiv aus und druckten es anschließend im Werkunterricht aus. Im Anschluss griffen meine Mitschüler und Ich zu Holzbrett und Hammer. Mit dem Hammer nagelten wir unser Motiv entlang der Linien, so dass die Umrisse des Bildes auf das Holzbrett übertragen wurden. Anschließend war viel Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt, denn die Reste unserer Papiervoralge mussten weggefitzelt werden. Das Kunstwerk sah schon sehr cool aus, aber wir wollten es noch farblich gestalten. Deshalb holten wir uns Fäden in verschiedenen Farben und fuhren kreuz und quer um die Nägel herum, machten einen Knoten und fertig war unsere Fadenkunst

Graffiti-Kunst

Wir, die Schüler*innen der Klassen A und C, sprühten Ende März nicht nur vor Ideen, sondern auch Graffiti an die Wände. An einem herrlichen Freitagvormittag fuhren wir nach Feldkirch um an einem Workshop unter der Leitung von Fabian teilzunehmen. Dabei haben wir unter fachkundiger Anleitung gelernt Graffiti als Kunstform zu schätzen und erhielten Informationen über die rechtlichen Rahmenbedingungen. Wir nahmen viele Tipps mit, wie man Schriftzüge und Bilder auf Wände sprüht und dabei tolle Effekte erzielt. Es entstanden viele Kunstwerke – unter anderem ein Paedakoop-Logo, die Haushunde der Wohngruppe 1 Freya und Odin, ein Lego-Skelett, die Logos Vans und Nike, Figuren aus Utopia und weitere interessante Bilder.

 

Mandalas in der Natur

An einem herbstlichen Donnerstagnachmittag waren Jason, Frau Korb und ich draußen im Wald hinter der Ruine. Passend zur Jahreszeit waren einige Insekten unterwegs und haben uns ziemlich genervt. Wir hatten den Plan, mit Naturmaterialien und weggeworfenem Müll Bilder und Mandalas herzustellen. Für die Bilder haben wir Blätter, Löwenzahn, Flaschen, Äste und Kastanien verwendet. Außerdem haben wir einen freiliegenden, gefällten Holzstamm aufgestellt und ihn hübsch mit Blättern geschmückt. Als Erinnerung daran haben wir Fotos gemacht. Zum Schluss sind wir zurückgejoggt und in die Klasse gegangen.

 

Wurmkiste in Klasse A und C

Seit ein paar Wochen haben wir bei uns in Schlins eine Wurmkiste. Wie der Name schon sagt, wohnen in dieser Kiste Würmer und andere kleine Krabbeltiere, die unseren Biomüll essen. Aus dem Biomüll wird so Erde, die wir wieder für unsere Blumen und Pflanzen verwenden. Das ist ein schöner Kreislauf.

Die Würmer müssen wir täglich füttern. Doch wir werfen nicht alles hinein. Bananenschalen müssen wir zum Beispiel zerschneiden und Schalen von Orangen mögen sie nicht. Die Würmer brauchen es warm und auch Wasser müssen wir ihnen geben. Wir machen Zeitungspapier nass und geben es in die Kiste. Das Füttern der Würmer macht uns allen viel Spaß, sie sind schon fast wie unsere Haustiere.

Mourice, 11 Jahre

 

Auf Kanutour

Am 14. Juni ging die Klasse A auf eine Kanutour am Bodensee. Wir sind bereits am Morgen an den Rohrspitz gefahren und haben dort unseren Guide Markus getroffen. Zuerst mussten wir die Boote zum See tragen und im Trockenen Paddeln üben. Nachdem wir das gemeistert hatten, fuhren wir auf den ruhigen See hinaus. Es war ein wunderschöner Morgen. 

Wir waren ganz leise, sodass wir Vögel beobachten konnten. Wir fuhren am Ufer entlang und konnten allerhand sehen: Wasserpflanzen, Fische und ein Schwanennest. Am Mittag haben wir eine Pause eingelegt, unser eigenes Lagerfeuer gemacht und gegrillt. Außerdem haben wir viel über die Navigation auf dem See und auch an Land gelernt. Wir gingen baden, was uns allen sehr viel Spaß gemacht hat. Der Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt war gar nicht so einfach, weil es windig geworden war und wir ganz ordentlich paddeln mussten. Wieder an Land angekommen haben wir die Kanus gewaschen und zurück zum Auto getragen. 

Es war ein wirklich toller Ausflug und am Abend waren alle sehr müde! 

Julian, 13 Jahre

Wienwoche Klasse B

Vom 04.06.2018 - 08.06.2018 begaben wir uns, die Schülerinnen und Schüler der Klasse B, auf Wienwoche. Über diese spontane, aber trotzdem gut geplante Projektwoche freuten wir uns alle sehr. Nach einer langen Autofahrt gab es endlich eine Pause am Chiemsee, wo wir dann unsere Jause genüsslich verspeisten. Als wir in Wien angekommen sind, waren wir froh, endlich aus dem Bus aussteigen und das Gepäck in die Unterkunft bringen zu können. Cool war auch, dass es einen Gemeinschaftsraum in der Unterkunft gab, wo wir täglich frisch für uns selbst kochen konnten. Außerdem hatten wir sehr umfangreiches, tolles, abwechslungsreiches und straffes Programm: Technisches Museum, Tiergarten Schönbrunn, Schloss Schönbrunn, Time Travel, Stephansdom, Besuch bei den Künstlern Gilles Mussard und Bele Marx, Naturhistorisches Museum, Donauturm, Prater, Naschmarkt; Die Wienwoche wird für uns ein unvergessliches Erlebnis bleiben.

Jason, 13 Jahre

Die neue Klasse C

Ich bin seit September in der neuen Werkstattklasse Klasse C. Ich bin gerne hier. Ich habe mir Werkstätten aussuchen dürfen. Ich habe mich für Kochen, Werken und Musik entschieden. Am liebsten machen ich Kochen und Musik. Wir singen All of me von John Legend. Und ich habe ein Lied selber umgedichtet. Das Lied heißt jetzt „Der Fast-Food-Song.“

Efe, 10 Jahre

In der Klasse C habe ich meistens erst später Unterricht. Das finde ich gut. Für mich ist es schwierig, morgens aus dem Bett zu kommen. Ich habe die Werkstätten print, Musik und Kochen gewählt. Am liebsten mache ich Musik. Wir üben gerade das Zusammenspiel von Schlagzeug und Keyboard. Außerdem kann ich in der Musikwerkstatt rappen üben.

Arbi, 14 Jahre

Radtour Klasse B

An einem Donnerstag Nachmittag verabredeten sich Tobias, Herr Müller und ich zu einer Radtour. Das Wetter war sehr schön, somit beschlossen wir, nach Schnifis zu fahren. Leider war eine Abkürzung gesperrt und deswegen mussten wir einen anderen Weg nehmen. Dieser Weg war mehr Weg als Straße und damit sehr holprig und steil. Genaugenommen war dieser Weg im Wald, sodass wir eigentlich fast von einem Waldweg mit Wurzeln, Tannenzapfen und allem was dazugehört, sprechen können. Trotzdem fuhren wir diesen holprigen und steilen Weg hoch. Fast oben angekommen, kam noch ein letzter, steiler Stich und wir hatten es geschafft. Nach einer kurzen Verschnaufpause fuhren wir dann wieder durch das Tobel hinunter. Dort waren zwei Brücken, aber wir entschieden uns für die abenteuerlichere Variante und fuhren nicht über die Brücke, sondern direkt durch den Bach. Diesen Ausflug werde ich so schnell nicht mehr vergessen. 

Kilian, 11 Jahre

Unsere Turnhalle ist weg

Die Turnhalle ist weg, sie wird renoviert. Was machen wir denn ohne Turnhalle? Wir jonglieren draußen und drinnen. Dazu benutzen wir Diabolos, Teller, Devil- Sticks, Tücher und Bälle. Am liebsten mag ich das Diabolo, da kann ich schon einige Tricks. Meine besten Tricks heißen „Sliden“ und „Hexenhaus“. Manchmal gehen wir draußen in den Wald spazieren oder wandern. Seit Anfang November dürfen wir in der Mittelschule in Satteins turnen gehen. Dort fahren wir mit dem Schulbus hin. Wir sind sehr froh, dass wir ohne Turnhalle trotzdem Sport machen können.

Joao, 10 Jahre

 

 

Wandertag Galina Nenzing

Ich habe mich schon sehr auf den Ausflug gefreut. Wir sind mit dem Auto hingefahren. Wir mussten ungefähe 20 Minuten bis zu einem kleinen Hüttchen laufen. In der kleinen Hütte war eine Wanderkarte. Auf der Wanderkarte waren Routen eingezeichnet. Es gab eine rote, eine gelbe und eine grüne Route. Wir entschieden uns für die rote Route. Wir sind lange gelaufen, haben dafür aber auch vieles entdeckt. Zum Beispiel: Pilze, Vögel und verschiedene Baumarten. Als wir wieder an dem kleinen Hüttchen angekommen sind, entschieden wir uns zu essen. Danach gingen wir wieder zum Auto und fuhren wieder zurück in die Paedakoop. Für mich war das der schönste Ausflug, den wir in diesem Jahr gemacht haben.

Julian, 12 Jahre